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Umzug 2009 - Schellen Ursli

Das Motto des Klausenumzugs 2009 ist die Geschichte "Schellen Ursli" von Selina Chönz und Alois Carigiet.

 

„Hoch oben in den Bergen, weit von hier, da wohnt ein Büblein so wie ihr“, beginnt die Geschichte. Sie spielt in Guarda, einem Engadiner Dorf im Kanton Graubünden, im Südöstlichen Teil der Schweiz. Sie handelt vom Brauch des „Chalandamarz“, der alljährlich am 1. März durchgeführt wird. Die Tradition will, dass im Frühling der Winter mit lautem Glockengeläut der Engadiner Kinder ausgetrieben wird.

Der Protagonist, der Bub Ursli, hat nur ein kleines Glöckchen für den „Chalandamarz“. Er wird von den anderen Dorfknaben deswegen gehänselt und will es nicht akzeptieren, dass er am folgenden Tag beim Umzug am Ende mitgehen muss. Er erinnert sich an die grosse, schöne Kuhglocke, die in der sommerlichen Alphütte im Maiensäss hängt.

Kurzentschlossen nimmt er den abenteuerlichen Weg durch tiefen Schnee auf. Währenddessen sorgen sich die Eltern, beim Eindunkeln sucht das ganze Dorf nach dem kleinen Ursli; doch der ist glücklich im tief verschneiten Maiensäss angekommen.

Als Ursli am nächsten Tag zu Hause mit der grossen Glocke wieder aufkreuzt, ist die Erleichterung gross. Da der Ursli nun die grösste Glocke mitbringt, darf er schliesslich den Umzug anführen. An diesem Tag ist der kleine Ursli zum Schellenursli geworden.

Bilder Umzug - Schellen-Ursli

Samstag, 5. Dezember 2009 (Verschiebedatum Montag, 7. Dezember 2009)

 

10:00 Uhr Entscheid Durchführung Tel. 1600
20:00 Uhr Start Umzug
21:15 Uhr Ende Umzug
ab 19:00 Uhr

Betrieb in den Restaurants und der

Trychlerbeiz beim Schulhaus Hofmatt

Wagenbau

Verbreiterung Umzugswagen - Räbentransport 7. Nov. 2009